generationsübergreifendes know-how • viel gefühl • eine vision • spitzenweine
Familie, Heimat, Natur, Tradition, Spitzenweine:
Begriffe, die unser Handeln und unser Streben nach höchster Qualität prägen. Geschaffen von Mensch und Natur, behütet von dicken Kellermauern, entstehen Weine von fruchtiger Eleganz, die Ihre Herkunft nicht verleugnen können.
Unser Weingut ist familiengeführt und qualitätsorientiert. Wir leben und arbeiten in der traditionsreichen Weinbaugemeinde Essenheim im Selztal.
Unser größter Schatz ist das Potential unserer Lagen Blume, Teufelspfad und Römerberg. Ein Schatz der Pflege verdient und Verpflichtung bedeutet, sein unverwechselbares Terroir in charakterstarken Weinen herauszuarbeiten. Ein naturnahes Weinbergsmanagement und die Besinnung auf eine natürliche Weinbereitung sind Garant hierfür. Ziel ist es unsere großen Ambitionen Jahrgang für Jahrgang in spannende Weine umzusetzten.
Wir sind richtig stolz auf die beständig wachsende Weingemeinde auf unserem Hof und in unseren Probierräumen. Wir nehmen gerne teil an dieser lebendigen Kultur der Begegnung und sind mit Freude
Ihre Gastgeber.
Geschichte
In den Wirren der Hugenottenverfolgung des 17. Jahrhunderts kam François Breiniville im Jahr 1655 von Villepot-Loraine nach Rheinhessen, um hier eine neue Heimat zu finden. Er heiratete in Essenheim und gründete mit seiner Frau Christina eine neue Existenz in Landwirtschaft und Weinbau.
Braunewell wird schon in der zweiten Generation als Name im Kirchenbuch eingetragen und hat bis heute bestand. Die Braunewells gingen von Essenheim aus ins nahe gelegene Rhein-Main Gebiet, andere wanderten nach New Orleans und San Francisco aus. Der Familiensitz ist immer in Essenheim geblieben.
Erst in den 60 Jahren des vorigen Jahrhunderts füllte Adam Braunewell den ersten Wein in Flaschen. Er pflanzte mit seiner Familie die Reben, in unseren Spitzenlagen Blume und Teufelspfad und siedelte aus dem beschaulichen Essenheim mit seinen engen Straßen, kleinen Winkeln und viel zu kleinen Kellern in die Weinberge hinaus.
Axel und Ursula Braunewell haben den Betrieb zu einem modernen Familienweingut weiter entwickelt, geprägt von Leidenschaft für Weinbau und Weine, mit viel Liebe zum Detail.
Die Söhne Christian und Stefan stehen in den Startlöchern, um diese Geschichte weiter fortzuschreiben.

Tradition bis heute: Familienbild zum Ende der Weinlese, hier aus dem frühen 20. Jahrhundert!
Die Familie Braunewell
Drei Generationen wirken an den leckeren Weinen im Hause Braunewell.
Die Verantwortung tragen Axel und Ursula, die den Betrieb seit über zwei Jahrzehnten prägen.
Stefan hat sein Studium in Geisenheim gerade erfolgreich abgeschlossen und kehrt nach Auslandserfahrungen und Praktika ins Weingut zurück, Christian hat seine Ausbildung gerade erfolgreich abgeschlossen und startet jetzt im Studium durch. Er wurde als bester Jungwinzer 2009 ausgezeichnet und hat Wettbewerbe in Frankreich und Italien gewonnen.
Und Adam? Er beobachtet das Treiben auf dem Hof, steht mit Tatendrang und weit über einem halben Jahrhundert Weinbauerfahrung zur Seite.
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Adam Braunewell Opa & Senoirchef |
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Axel Braunewell Dipl.-Ing. für Weinbau und Oenologie Weinberge |
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Ursula Braunewell Büro & Verkauf |
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Stefan Braunewell Dipl.-Ing. für Weinbau und Oenologie Verkauf & Keller |
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Christian Braunewell Talentierter Jungwinzer im Studium für Weinbau und Oenologie Bester Jungwinzer Deutschlands 2009 |
"Heute so arbeiten, dass die nächsten Generationen noch alle Möglichkeiten haben"
Nachhaltigkeit
Das Bemühen um zukunftsfähiges Leben und Arbeiten lässt sich an drei Bereichen veranschaulichen: Ökonomie, Ökologie und Soziales.

Die Stärke des Nachhaltigkeitsbegriffes liegt darin, dass er den Ausgleich zwischen diesen Themen beinhaltet: Kein Teilaspekt kann zu Lasten eines anderen überbetont werden. Weder ist eine reine Gewinnmaximierung mit ökologischen Folgeschäden langfristig sinvoll, noch wäre eine Ökofixierung erfolgreich, die wirtschaftlich nicht überleben kann.
Langfristigkeit ist der Schlüssel!
Gegen kurzfristige Erfolgsbestrebungen verweist Nachhaltigkeit darauf, Langzeitfolgen in den Blick zu nehmen - uns Winzern kommt das eigentlich entgegen.
Hier nur einige Beispiele, wie wir Nachhaltigkeit verstehen und leben:
• Wir säen bunte Begrünungen in unsere Weinberge, um Artenvielfalt und Bodenleben zu unterstützen.
• Wir bilden aus und bieten jungen Menschen eine Zukunft im Weinbau in unserem Betrieb.
• Wir legen Wert auf regionale Wirtschaftskreisläufe und kaufen da, wo es geht, unsere Produkte in der Nähe und bei Händler in der Region.
• Wir sammeln Regenwasser und reduzieren so den Frischwasserbedarf.
• Wir unterstützen gemeinnützige Vereine und Projekte in der Region.
• Wir setzen auf alternative Pflanzenschutzmittel zur Pflege unserer Reben.
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Der Besuch lohnt sich. In vielfacher Hinsicht. Zunächst dieser hinreißend schönen Landschaft wegen. Die sanft ansteigenden Weinberge und Blick über das Land der Tausend Hügel. Und Reben, so weit das Auge reicht – das ist Rheinhessen, Deutschlands größtes Weinanbaugebiet. Ein Anblick, der Appetit macht, welcher sogleich bestens bedient wird: In Weinstuben und Restaurants, die einfachen und höchsten Ansprüche gleichermaßen gerecht werden.
Die idealen Arbeitsbedingungen weiß auch die neue, junge rheinhessische Winzergeneration zu schätzen, die in den letzten Jahren durch klasse Weine auf sich aufmerksam macht. Es sind nicht nur deren Rieslinge vom Rhein und aus dem Hügelland, die für Furore sorgen. Auch die Traditionsrebe Rheinhessens, der Silvaner, macht wieder von sich reden. Und als klassische Weißweinsorten sind vor allem die Burgunder mächtig im Kommen. Daneben hat sich die Rotweinfläche innerhalb eines Jahrzehnts mehr als verdoppelt. Dieser Rotweinboom wurde insbesondere von der Rebsorte Dornfelder getragen. Ein Drittel der rheinhessischen Rebfläche ist nun mit roten Rebsorten bestockt.
Die Gastronomie in Rheinhessen hat so viele Gesichter wie das Weinbaugebiet Rebstöcke. Am unkompliziertesten geht es in den Straußwirtschaften und Gutsschänken zu. Auch die feine Küche wird in Rheinhessen gekocht. Dabei kommt auch eine große Portion Lokalkolorit zum Zug. So sind noch spannende kulinarische Entdeckungen zu machen.
Vielleicht wollen Sie ja an unserer gemeinsamen Schwäche teilhaben: der Neigung zum Essen und Trinken und zu gutem Leben.
Bienvenue, Sie sind willkommen.
Daten & Fakten
Weinbergsfläche: 17 ha
Produktion: 70.000 Flaschen
Betriebsleiter: Axel und Stefan Braunewell
Kellermeister: Stefan Braunewell
Spitzenlagen: TEUFELSPFAD • Essenheim, RÖMERBERG • Essenheim & BLUME • Elsheim
Böden: Kalkstein, Kalkmergel, Löß und Lehm
Wichtigste Rebsorten: Riesling, Grauer Burgunder, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Silvaner, Scheurebe, Spätburgunder, Portugieser, St. Laurent, Merlot
Mitgliedschaft: Selection Rheinhessen
Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 13 - 19 Uhr
Samstag: 9 - 18 Uhr
Sonntag Ruhetag





